08 Februar 2013

Lucretias Thoughts.

Mein Körper eingesperrt in einen großen, hellblau leuchtenden Kristall, tief in einer dunklen Höhle, meine Seele ward gebrochen, als der Wind durch dein schwarzes Haar strich und dein zutiefst trauriges Gesicht zum Vorschein brachte.
Was war nur aus dem einst so wunderschönen Gesicht geworden? Es war gezeichnet von Verzweiflung und Hoffnung, von Leid und Liebe und den Tränen die in Strömen über deine Wangen flossen.

Dein Anblick quälte mich, weil ich der Grud für dein inneres Zerbrechen war: täglich kamst du zu dem Kristall in dem mein Körper und mein Geist gefangen sind. Oft hast du nur dagesessen und nachgedacht, oft aber auch verzweifelt versucht mich zu befreien. Erfolglos.

Wieso kamst du immer wieder? Wieso gabst du nicht auf? Wieso musste ich dich so sehen?

Jeden Tag blickte ich aus meinem Kristallkäfig auf dich hinab und wünschte mir, dass bald ein Ende kommen mag.

Und eines Tages kamst du nicht mehr, mein Herz zerbrach in tausend Stücke und aus meinen Starren Augen flossen Tränen. Aber hatte ich mir nicht genau das gewünscht? Mein Geist versank in endloser Leere...

Dieser Tag ist nun schon so lange her. Wochen? Jahre? Ich weiß es nicht mehr, mein Gefühl von Zeit und Raum ging vor langer Zeit verloren, wie auch du vor langer Zeit aus meinem Leben verschwandst. Zum Schluss bleibt mir nur die Hoffnung, dass jemand kommen und meinen Käfig aus Kristall brechen wird. Ich träume oft davon, dass du es bist, liebster Vincent.

28 Januar 2013

beim Arzt.

Heute beim Arzt.
Ich kam mit Mann und Kind (1 Jahr) um 16:30 Uhr zum Arzt. Ordination öffnete um 17:00 Uhr.
Dort angekommen öffnete ich die Tür: das Wartezimmer war voll, voll mit Pensionisten. Man beachte, dass ein Schild ausgehängt ist, auf dem steht, dass Pensionisten am Vormittag kommen sollen, da die Abendzeit für die Arbeitenden reserviert ist.
Die Ausrede der befragten Pensionisten: Am Vormittag waren auch so viele Leute da.
Nach einer Wartezeit von 2 Stunden und einem schreienden Kind, kam ich nun endlich dran und war innerhalb von einer Minute wieder fertig.
Fazit: Hätten die Pensionisten am Vormittag einen Stunde gewartet anstatt das am Abend zu tun, dann kämen Familien schneller dran und kommen so früher nach Hause.

25 Januar 2013

Das Gnu und die Löwen

Da ich aus Versehen meine beiden wunderschönen Einträge gelöscht habe und mein Blog nun doch sehr leer aussieht, möchte ich 2 Geschichten veröffentlichen (diese Geschichten sind nicht von mir und basiren anscheinend auf einer wahren Begebenheit).


Geschichte 1, Das Gnu:

Es war einmal ein Gnu, ein hungriges Gnu.
Das Gnu hatte so großen Hunger, dass es alleine in die Steppe ging.
Dort streifte es umher und suchte nach Nahrung.
Es wurde von einem Rudel Löwen erspäht, gerissen und verspeißt.
Happy End - Das Gnu hatte keinen Hunger mehr.


Geschichte 2, Das Rudel Löwen:

Es war einmal ein Rudel Löwen, auch sie waren hungrig.
Das Rudel Löwen hatte so großen Hunger.
In der Steppe erspähten sie ein einsames Gnu, rissen es und fraßen es.
Happy End - auch die Löwen hatten keinen Hunger mehr.




Großen Dank an Matt für diese wundervollen Geschichten.